weißer Kakadu, papagei

Kakadu


Das KAKADU-Prinzip ist eine bewährte Content-Marketing Methode, mit der sich hochwertige Backlinks kreieren lassen. Hier erfährst du, wie das funktioniert.

Gute Linkköder sind wichtige Bestandteile von cleveren Content-Marketing Strategien.

Bei der Suchmaschinenoptimierung spielen Backlinks eine wichtige Rolle. Stell dir einen Pfeil vor, der auf deine Website zeigt! Je mehr Pfeile in deine Richtung deuten, desto eher wirst du im Web von Google und privaten Nutzern gefunden. Der Pfeil steht natürlich für den Backlink (einen HTML-Verweis auf deine Seite).

Warum du gute Links brauchst

Um bei Google besser gefunden zu werden, ist aber nicht nur die Menge an Pfeilen wichtig, sondern auch die Autorität. Damit ist die Glaubwürdigkeit der Website gemeint. Vertrauenswürdige Internetseiten wie Wikipedia oder Apple lassen dich besser ranken (also bei Google an die Spitze klettern) als unseriöse oder schlecht-besuchte Seiten. Kurz gesagt: Qualität vor Quantität. Im Idealfall zeigen also jede Menge Pfeile bzw. Links von seriösen Seiten wie Amazon und Spiegel Online in deine Richtung.

 

Wie bekommt man qualitative Backlinks?

Das Ziel ist klar: Du möchtest nicht einfach viele Links, sondern hochwertige Links von Seiten mit Autorität. Wie geht das? Du könntest Blogger und Online-Redakteure um Verweise bitten. Das funktioniert aber nur manchmal und auch nur, wenn es inhaltlich wirklich passt. Außerdem kostet es jede Menge Zeit, die jeweiligen Ansprechpartner zu finden und anzuschreiben. Und die Erfolgsaussichten sind auch nicht gerade rosig. Viel besser wäre es doch, wenn andere Website dich von alleine verlinken würden, oder?

Cleveres Content-Marketing

Kommen wir nun zu den besagten Kakadus. Die faszinierenden Papageien stehen für ein Prinzip, das als Linkbaiting oder Linkködern bezeichnet wird. Das Ziel ist es, Inhalte zu bieten, die so wertvoll sind, das andere Seiten von selbst darauf verlinken. Und bevor du jetzt fragst, welche Inhalte sich fürs Linkbaiting besonders eignen, folgt die große Überraschung: unser KAKADU ist gar kein Vogel, sondern ein Akronym. Dabei steht jeder Buchstabe (wie bei der AIDA-Formel) für einen Inhalt, der Interesse von außen (also von anderen Seiten) generiert.

  • K wie kostenlose Information – Gratis Content wird immer dann besonders gerne verlinkt, wenn er dem Nutzer zur Problemlösung dient. Praktische Tipps, Schritt-für-Schritt Anleitung und Video Tutorials können sich in dieser Hinsicht für dich auszahlen.
  • A wie Aktuell – Das Neueste vom Neusten verbreitet sich schnell wie ein Lauffeuer. Mache dir dieses Prinzip zu Nutzen und berichten (im Idealfall) exklusiv über Brandaktuelles.
  • K wie Künstlerisches – Kreativität wird sehr geschätzt. Alles was zur Verschönerung des Arbeitsplatzes dient oder für ein paar Minuten Zerstreuung schafft, wird gerne verlinkt.
  • A wie Außergewöhnliches – Wenn du etwas bieten kannst, das sonst niemand hat, sind deine Chancen auf Backlinks besonders groß.
  • Downloads – Wenn du Inhalte gratis zum Download anbietest, kann sich das sehr rentieren. Besonders geeignet sind E-Books und Free- oder Shareware. Audios und Videos werden hingegen lieber gestreamt.
  • U wie Unerlaubtes – Besser wäre vielleicht lieber Unerhörtes. Denn es sind keine Illegalen Inhalte gemeint, sondern solche, die mit den Konventionen brechen.

So, jetzt weißt du, wofür das KAKADU-Prinzip steht. Vielleicht hast du schon ein paar Content-Ideen bekommen. Wenn nicht, helfen dir diese Beispiele:

  1. Sortierte Linklisten und Linkeempfehlungen, mit denen du deinen Nutzern die Arbeit abnimmst und Anreize zum Weiterlesen bietest.
  2. PDF-Downloads von Präsentation oder Anleitungen
  3. Tools und Demo-Versionen
  4. Newsletter-Abonnements und nützliche Blog-Posts
  5. Online-Umfragen
  6. Infografiken, die du zum Beispiel mit dem kostenlosen Tool infogr.am erstellen kannst
  7. Quizze, die du gratis mit Playbuzz kreieren kannst
  8. elektronische Postkarten
  9. schicke Wallpapers
  10. Gewinnspiele
  11. Online-Spiele

Das Angebot sollte natürlich zu dir passen. Wichtig ist auch der Kosten-Nutzen Faktor, der sich allerdings nicht direkt bemessen lässt. Jedenfalls sollte sich deine Website durch guten Content von selbst verlinken. Wenn es sich dabei in erster Linie um Texte handelt, profitierst du auch von SEO und Keyword-Recherche.

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